 NASA-Foto S69-38866
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| Persönliches: |
Geboren am 2. Juni 1930 in Philadelphia, Pennsylvania. Verheiratet, vier Kinder. |
| Ausbildung: |
1953 B.S. als Luftfahrtingenieur an der Princeton University. |
| Raumflüge: |
| • Gemini 5 |
– Pilot (1965) |
| • Gemini 11 |
– Kommandant (1966) |
| • Apollo 12 |
– Kommandant (1969) |
| • Skylab 2 |
– Kommandant (1973) |
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Charles Conrad wurde 1962 mit der 2. Gruppe der Astronauten ausgewählt und war an folgenden Missionen beteiligt:
| • Gemini 5 |
– Pilot |
| • Gemini 8 |
– Ersatz-Kommandant |
| • Gemini 11 |
– Kommandant |
| • Apollo 9 |
– Ersatz-Kommandant |
| • Apollo 12 |
– Kommandant (betrat als dritter Mensch den Mond) |
| • Skylab 2 |
– Kommandant |
Am 1. Februar 1974 ist Charles Conrad als Captain aus der Navy ausgeschieden und hat gleichzeitig die NASA verlassen. Anschließend arbeitete er als Vizedirektor und Betriebsleiter für die American Television and Communications Corporation, einem Kabelnetzbetreiber in Denver, Colorado und danach als Vizedirektor für die McDonnell Douglas Space Systems Co. in Huntington Beach, Kalifornien. Bei McDonnell Douglas hat Pete an der Konstruktionsentwicklung für die Internationale Raumstation mitgearbeitet und in Raumanzügen Wassertank-Simulationen für Außenbordeinsätze durchgeführt. Weiterhin war er später an Tests des experimentellen Raumschiffs Delta Clipper beteiligt, das sowohl senkrecht starten als auch wieder senkrecht landen sollte. Nach dem Ausscheiden bei McDonnell Douglas gründete Pete Universal Space Lines und andere kleinere Unternehmungen, um die Entwicklung der kommerziellen Raumfahrt voranzutreiben.
Das Leben in vollen Zügen genießend, wie es immer seine Art war, ist Charles "Pete" Conrad am 8. Juli 1999 an den Folgen der Verletzungen, die er sich bei einem Motorradunfall zugezogen hatte, gestorben. Ulli Lotzmann hat das Foto zur Verfügung gestellt und schreibt: "Pete ist gestorben, nachdem er mit seiner 1996er Harley-Davidson gestürzt ist. Der Unfall passierte auf dem Highway 150 in Süd-Kalifornien. Laut den Behörden hat er bei langsamer Fahrt auf einem kurvenreichen Abschnitt des Highways, wo schon sehr viele Unfälle passiert sind, die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Zum Zeitpunkt des Unfalls trug er sowohl Helm als auch Schutzkleidung und zunächst schienen die Verletzungen nicht sehr schwer zu sein. Pete war bei Bewußtsein, als man ihn in das Krankenhaus von Ojai gebracht hat. Als sich sein Zustand jedoch verschlechterte, haben die Ärzte innere Blutungen festgestellt und waren nicht in der Lage, ihn wieder zu beleben. Er ist fünf Stunden nach dem Unfall während der Operation gestorben. Bevor spanische Missionare diesen Ort erreichten, lebten in Ojai die Chumash Indianer. Der Name 'Ojai' kommt von 'A'hwai', dem Wort der Chumash für 'Nest' oder 'Mond'."
Die Trauerfeier fand am 19. Juli 1999 in Fort Myer, Virginia, statt und das Programmblatt hat Ken Glover zur Verfügung gestellt. Beerdigt wurde Pete auf dem Nationalfriedhof Arlington.
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